Buen Vivir oder die Politik des guten Lebens

Ein bisschen haben sie Acosta alle belächelt. 2008, als Ecuador an der Klippe zu einer neuen politischen Ära stand. Der Ökonom und Bürgerrechtler Alberto Acosta leitete damals die verfassungsgebende Versammlung Seite an Seite mit dem zukünftigen Präsident Rafael Corea und schlug eine Wirtschafts- und Politikform vor, die abseits des klassischen Kapitalismus Ecuador prägen sollte. Nicht Reichtum oder Wirtschaftswachstum spielen in der Idee „Buen Vivir“ ihre Hauptrolle, sondern die Natur.

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Vorgestellt: Die Madera Metálicos

Eine Musikschule, damit die alte Musik Tradition nicht verloren geht. Das war die Idee, mit der sich Juan Pablo Garces Caisedo und Daniel Santo Ortiz Presiado vor vielen Jahren “infizierten”. 1997 gründeten die Afro-Ecuadorianer in ihrem Heimatort die Band  Madera Metálicos – zu deutsch: hölzernes Metall.  Ihre Aufgabe: zu sorgen, dass die Musik, der Tanz, die Mythen und Legenden der afro-ecuadorianischen Kultur in der Provinz Esmeraldas erhalten bleiben.Und das alles, ohne einen Cent damit zu verdienen. Warum?

 

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